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Dominikanische Republik: Politisches Porträt

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Die Dominikanische Republik besteht aus 31 Provinzen und dem Hauptstadtbezirk Santo Domingo. Sie ist eine parlamentarische Demokratie, deren rechtsstaatliche Institutionen aber noch schwach sind. Die Menschenrechte werden weitgehend geachtet. Der Staatspräsident ist zugleich Regierungschef und Oberbefehlshaber von Armee und Polizei. Er wird für vier Jahre direkt gewählt (zuletzt am 5.7.2020).

Wichtigste Wirtschaftszweige sind der Tourismus und die industrielle Produktion in Freihandelszonen. Das Land hat seit Jahren ein im Regionalvergleich starkes Wachstum.

Die seit dem Präsidentenmord im Juli und dem Erdbeben im August 2021 weiter zunehmende Migration aus Haiti wird in der Dominikanischen Republik als potenzielle Bedrohung empfunden mit aktueller Einschränkung des Grenzverkehrs und Visavergabe. Illegal eingewanderte Haitianerinnen und Haitianer, die sich illegal im Land aufhalten, werden konsequent abgeschoben.

Einwandererinnen und Einwanderer aus Venezuela hatten die Möglichkeit, ihren Aufenthaltsstatus zu regularisieren; circa 115.000 sind in der Dominikanischen Republik registriert.

Knapp zwei Millionen Dominikanerinnen und Dominkaner leben in den USA.

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Isla Saona, Parque Nacional del Este
Isla Saona, Parque Nacional del Este© picture alliance / Arco Images GmbH

Deutsche Botschaft Santo Domingo

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